Nach Angaben der Stadt sind in den vergangenen Jahren 40 Millionen Euro investiert worden, um alle 66 Aachener Schulen in städtischer Trägerschaft mit neuen Medien auszustatten. Drei Millionen Euro werden jährlich ausgegeben, um die Technologie auf dem neuesten Stand zu halten, die PCs zu warten und zu betreuen.
Damit das Lehren und Lernen mit den neuen Medien auch funktioniert, braucht es aber nicht nur eine gute IT-Ausstattung, sondern auch eine verlässliche Infrastruktur. Sie muss leistungsfähig sein, sicher und dauerhaft verfügbar. Und auch die Zielvorgaben neuer Bildungsstandards wollen fortlaufend berücksichtigt werden.
Seit rund zehn Jahren hat die regio iT diesen Anforderungskatalog fest im Blick. Um all die Dinge zusammenzubringen, die medienpädagogisch in einem Schulnetzwerk zusammengehören. Ein weiter Weg: Als Stadt Aachen und regio iT, damals noch als GKDVZ und Amt der Stadt Aachen, gemeinsam mit dem Projekt „Schulen ans Netz“ starteten, herrschte an den städtischen Schulen noch abenteuerlich anmutender Aktionismus in dem Bereich. Die Schulen dienten als Sammelplatz ausgedienter Hardware, Lehrer und EDV-versierte Eltern schraubten bis tief in die Nacht, um die Systeme am Laufen zu halten und auf den Rechnern tummelten sich die Raubkopien.
Von diesen Tücken der ersten Stunden ist heute nichts mehr spürbar. Mit einem ganzheitlichen Ansatz sorgt die regio iT zwischenzeitlich an über 110 öffentlichen Schulen aller Schulformen in Stadt und StädteRegion Aachen sowie in den Kreisen Heinsberg und Gütersloh für nahezu sorgenfreie IT. Hier betreut sie derzeit über 140 externe und fünf interne Server mehr als 9.200 PC-Arbeitsplätze. Quasi von der Steckdose bis hin zum Schulungskonzept für Lehrer und Schüler.
Doch auch über die technische Seite hinaus sieht sich das Unternehmen in einer besonderen Verantwortung: Im Rahmen des Arbeitskreises „Datenschutz geht zur Schule“ des Berufsverbandes der Datenschutzbeauftragten Deutschland (BvD) e.V., dem die regio iT angehört, bietet sie den Schülern der Sekundarstufen I und II ihrer Kundenschulen Kurse an zum Umgang mit Internet, Chats, sozialen Netzwerken und anderen neuen Medien – und zwar kostenlos.
Zum Jubiläum hatten Stadt Aachen, regio iT und der Netzbetreiber Net-Aachen zum Wettbewerb getrommelt: Alle städtischen Grundschulen und weiterführenden städtischen Schulen waren aufgefordert, kreative Ideen einzureichen. Die Schulen sollten zeigen, wie neue Medien gezielt im Unterricht eingesetzt werden können.
Mit ihrer Fotostory über eine Schulrallye belegte die KGS Passstraße den ersten Platz unter den Grundschulen. Das Inda-Gymnasium konnte sich mit einem Kurzfilm in lateinischer Sprache durchsetzen und die David-Hansemann-Realschule überzeugte mit einem Beitrag über eine Lernplattform.