Bereits im Vorfeld hat die regio iT aachen im Rahmen eines Projekts die erforderliche Technik für das Verfahren eingerichtet: Neben einem umfangreichen Upgrade des Fachverfahrens LaDiVA musste die technische Infrastruktur auf Windows-Terminalserver-Technologie umgestellt werden. Zudem mussten einige Updates in LaDiVA eingespielt werden, die schließlich erfolgreich getestet wurden.
So stand einer pünktlichen Inbetriebnahme des Verfahrens nichts mehr im Wege. Die Ausländerbehörden der StädteRegion Aachen und des Kreises Heinsbergs können ab sofort den eAT in Kreditkartenformat an alle Drittstaaten-Angehörige ausstellen. Die ersten eAT-Anträge wurden zur Bundesdruckerei OSCI-verschlüsselt übersandt.
Beantragt ein Drittstaaten-Angehöriger nun einen Aufenthaltstitel bei der zuständigen Ausländerbehörde, leitet diese die Informationen an die Bundesdruckerei weiter, die den Ausweis schließlich erstellt. Der neue eAT enthält neben sichtbaren Daten, etwa Name, Anschrift oder Foto, auch einen elektronischen Identitätsnachweis und bietet damit die Möglichkeit, Online-Services der Verwaltungen zu erweitern, indem die Identifizierung über ein Kartenlesegerät und den eAT erfolgen kann.
Die Kommunikation zwischen den Ausländerbehörden und der regio iT aachen bestätigt bereits jetzt den Erfolg des neuen Verfahrens.
Hintergrund für die Umstellung des Verfahrens ist eine gesetzliche Regelung, nach der alle EU-Mitgliedsstaaten zur Einführung des eAT verpflichtet sind, um eine missbräuchliche Nutzung einzudämmen.
Weitere Informationen zu eAT erhalten Sie unter der kostenlosen Hotline 0800 – 734 46 48 oder unter vertrieb@regioit-aachen.de.