Hintergrund
Mit einem Jahresumsatz von über 2,5 Milliarden Euro und über 100 Gesellschaftern und Partnern ist die 1999 gegründete Trianel GmbH Europas führendes Stadtwerkenetzwerk. Das stetig steigende Auftragsvolumen und die komplexen Prozesse des Energiehandels setzen eine stabile Funktion der IT-Infrastruktur voraus: Die Applikationen und Dienste auf den Servern müssen einwandfrei laufen. Daneben muss die Gefahr von Datenverlust und Betriebsrisiken minimiert werden. Damit die Trianel ihren Kunden dies bieten kann, wurde der Entschluss gefasst, den Betrieb der IT-Server-Infrastruktur an einen externen Dienstleister auszulagern. Nach Prüfung fiel die Wahl schließlich auf die regio iT, die bereits auf eine langjährige Erfahrung im öffentlichen Sektor verweisen kann.
Einvernehmliche Konzeption
Um während des gesamten Projekts einen reibungslosen Kontakt zwischen der regio iT und der Trianel sicher zu stellen, wurde auf beiden Seiten ein Projektmanager gestellt. Die regio iT benannte zusätzlich einen Service Manager, der als zentraler Ansprechpartner bei weiterführenden Anforderungen fungierte.
In einem ersten Schritt wurde eine Bestandsaufnahme im IT-Bereich der Trianel durchgeführt. Anschließend konnten entsprechende Lösungsvorschläge erarbeitet werden, so dass sich die Verantwortlichen beider Seiten schließlich gemeinsam auf die Erstellung und die Abstimmung relevanter Konzepte, Prozesse sowie Schnittstellen konzentrieren konnten. In einem zweiten Schritt wurden anschließend die vorgeschlagenen Maßnahmen und der zeitliche Ablauf im Detail abgestimmt.
Umsetzung
Bei den durchgeführten Maßnahmen wurde großer Wert darauf gelegt, dass es im täglichen Betriebsablauf der Trianel zu möglichst geringen Einschränkungen kommen sollte. Eine konsequente Projektplanung und ständige Kontrollen während der Arbeiten ermöglichten die Umsetzung der Auslagerung in einem schmalen Zeitfenster.
Die regio iT stellte im Rahmen des Projekts neben physikalischen auch virtuelle Applikationsserver, die bis zum Betriebssystem installiert wurden. In weiteren Abschnitten wurden MS SQL Datenbanksysteme installiert, konfiguriert und in Betrieb genommen. Zusätzlich tauschten die Mitarbeiter der regio iT den FileServer.
Im einem der letzten Schritte wurden die vorhandenen Daten erfolgreich in die neue IT-Landschaft migriert.
Fazit
Wieder einmal konnten Mitarbeiter der regio iT auf langjährige Erfahrungen im Bereich des Serveroutsourcings zurückgreifen. Nachdem alle Server reibungslos ausgelagert sind, bietet die regio iT der Trianel einen Full-Support-Service im Serverbetrieb.
Christian Mellen, IM Strategie und Projektleiter des Migrationsprojektes der Trianel, zieht eine erste Bilanz: „Wir haben die Chance genutzt, mittels des Migrationsprojektes die Stabilität des Serverbetriebes zu erhöhen und die Gesamteffizienz und Betriebssicherheit durch Definition möglichst reibungsloser, langlebiger Prozesse zu steigern.“
Zahlen & Fakten:
» Identifizierung, Austausch und teilweise Virtualisierung von 53 Servern
» Bereitstellung und Installation von 29 physikalischen und 20 virtuellen Applikationsservern
» Installation und Bereitstellung eines Domain Controllers, VMWare Servers und MS SQL Servers
» Integration in Active Directory Domain; Verbindung zur vorhanden Trianel Domäne
» Einrichtung der virtuellen Applikationsserver in neue VMWare Umgebung
» Austausch des File Servers mit einem Datenvolumen von 1,5 TB durch drei neue File Server; Migration der Daten
» Austausch von 5 alten MS SQL Servern durch 3 Neue
» Migration von 74 MS SQL Datenbanken auf die neuen Server
» Update auf neuere Version der MS SQL Server
» Implementierung von Standardprozessen z. B. zur Anforderung von neuen Ressourcen, Abnahme neuer Serversysteme und Anforderung von Systemüberwachung und Backup
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